Im Zusammenhang mit meiner Auseinandersetzung mit der AfD lag es nahe, einige der Schriften und Bücher zu lesen, auf die sich die AfD–Führung immer wieder beruft, manchmal ausdrücklich, manchmal verschwiegen. Nun habe ich mich entschlossen, einige Passagen aus Maximilian Krahs Politik von Rechts: Ein Manifest
(2023) zu kommentieren.
Das Meinungsspektrum der Republik reicht von links außen bis in die Mitte. Daß irgendeine politische, ökonomische oder soziale Frage durch einen Beitrag »rechter« Politiker beantwortet werden könnte, erscheint nicht nur den etablierten Akteuren in Politik, Medien und Universitäten unvorstellbar, sondern auch der Mehrheit der Bürger.
Krah unterschlägt beispielsweise die CSU, die sich selbst als Mitte-Rechts einordnet und von der F.X. Strauß sagte, sie müsse so weit rechts sein, dass es rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben darf
(9. August 1987). Zweifelsohne ist Krahs Behauptung tatsachenwidrig.
Darüber hinaus gilt es festzustellen, dass die AfD im Bundestag und in Länderparlamenten sitzt und als rechtsradikale Partei wohl auch eine Meinung zum Meinungsspektrum der Republik leistet. (Zumindest so lange wie es kein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht gibt und dort eine Parteienverbot ausgesprochen wird – was zu hoffen ist.)
Die heutige Linke ist in Wahrheit liberal, ihr eigentlicher und einziger Wert ist die Freiheit, und die versteht sie auch noch falsch. Der Mensch soll durch nichts in seiner jederzeit freien Entscheidung beeinträchtigt sein - nicht durch Glaube, Natur und Tradition, nicht durch seine Herkunft, seine Heimat oder seine Gruppenzugehörigkeit, nicht durch seine Familie, letztlich nicht einmal durch sein Wesen und seine Biologie. Das Recht auf Geschlechtsumwandlung, selbst für Teenager und ohne daß die Eltern widersprechen dürfen, ist die logische Konsequenz dieses absoluten Freiheitsverständnisses.
Krah geht davon aus, dass alles was links von seiner radikal rechten Position ist, schon zu den Linken gehört. Das ist eine sehr eigenwillige, aber nicht zutreffende Behauptung.
Dann tut er so, als würde eine „freie Entscheidung” der Einzelperson Ergebnis einer politischen Indoktrination sein. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Die Politik räumt den Bürger:innen und Bewohner:innen Deutschlands ein, das eigene Leben frei zu gestalten – ob er oder sie gläubig ist, welcher Konfession er oder sie angehören will, ob er oder sie Traditionen (wie Schuhplattln oder Fackelumzüge) als eigene erkennt, was jemand als seine Heimat empfindet und in welcher Geschlechterrolle sich jemand wiederfindet, das soll jede und jeder für sich entscheiden können.
Krah greift hier eigentlich nicht die demokratischen Parteien der Mitte an, sondern er greift die Bürger:innen an. Offensichtlich will die Rechte diese Freiheiten den Bürger:innen nicht zugestehen und ihnen wieder vorschreiben, wer welche Heimat hat, ob er Mann und sie Frau ist, ob katholisch oder evangelisch und so fort. Krah fordert verdeckt, die Bürgerrechte deutlich zu beschneiden und wirft den demokratischen Parteien der Mitte vor, dass sie das nicht tut, dass sie die Menschen nicht entsprechend entmündigen wollen.
Die Freiheit des Konservativen findet in einem Rahmen statt.
Diese Feststellung Krahs kommentiert sich selbst – wenn man hinzudenkt, dass dieser Rahmen von den Rechten als autoritär gesetzt vorgestellt wird. Nein, danke.
Hinzu kommt, dass Krah offensichtlich den Begriff Konservative für die Rechte reklamiert. Das sehe ich anders. Ich würde so weit gehen, dass die radikale Rechte nicht zu den Konservativen gezählt werden kann. Allein die menschenverachtende Forderung nach Remigration beispielsweise widerspricht dem konservativen Wert des Respekts vor der Würde des Menschen, jedes Menschen.
Die Kirchenbauten, die religiös geprägte Kultur und Tradition - alles ist unser Alltag, aber der Glaube ist verschwunden. Eine politische Bewegung kann diese Lücke nicht füllen. […] Rechte Politik braucht eine spirituelle Verankerung. Sie ist damit prinzipiell offen für ein erneuertes Christentum.
Laut einer Umfrage von INSA (2025) glauben in Deutschland 42 Prozent der Menschen an Gott. Unter jüngeren Menschen ist der Prozentsatz sogar noch höher: 53 Prozent. 1 Was deutlich nachgelassen hat ist die religiöse Praxis, also der sonntägliche Kirchgang et cetera. Herr Krah ist hier etwas undifferenziert unterwegs, wohl weil er zwischen Glauben, Konfessionszugehörigkeit und religiöser Praxis nicht zu unterscheiden weiß oder dies unterschlägt.
Die Linke lehnt die Verbindlichkeit der Realität ab. Woke »Identitäten« sind nicht Übereinstimmungen mit der Realität, sondern von allen äußeren Gegebenheiten losgelöste Selbstzuschreibungen. Damit sind sie Verneinungen des Natürlichen und Gesunden, fixe Ideen ohne jede reale Grundlage. Rechte Identität ist Übereinstimmung mit dem, was man ist, woke »Identität« ist das, was man gerade gern wäre. Der Gegensatz ist wesentlich und muß betont werden.
Es sei Maximilian Krah freigestellt, Begriffe wie „Identität” oder „identitär” eigenwillig zu definieren. Das bedeutet aber nicht, dass diese Definition und ihre Ableitungen über ihn und seine Gesinnungsgenossen hinaus, geteilt werden. Es ist vor allem politische Rhetorik, die ein bestimmtes, rechtes Narrativ bedient. Er setzt sich gar nicht nachvollziehbar mit den Begriffsdefinitionen in Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaften und Kulturwissenschaften auseinander. Den Begriff „Woke” gebraucht Krah eher als abwertendes Etikett denn als soziologisch gefassten Begriff. Das folgt einer klaren rechten Strategie der Bemächtigung von Sprache.
Es gibt nur zwei biologische Geschlechter: männlich und weiblich. Das ist eindeutig.
Das ist eine sehr beschränkte Feststellung, die in dieser apodiktischen Art eher politische Rhetorik ist, als kritische Auseinandersetzung. Selbst was die Fortpflanzung angeht, also das Binäre von männlich und weiblich sieht das die Wissenschaft etwas vielschichtiger als Krah, denn Krah unterschlägt beispielsweise Mutationen in den Genen. 2 Gänzlich außer acht lässt Krah die phänotypischen Ausprägungen, die bei weitem nicht so binär sind, wie er sich das vorstellt. Seine Behauptung eines „eindeutig” zeigt Wissensdefizite oder entlarvt die Behauptung als ideologische Rhetorik.
Die Glockenkurve der IQ-Verteilung bei Frauen ist schmaler, es gibt also weniger Gering-, aber auch weniger Hochbegabte als bei den Männern, weshalb es keine Frauendiskriminierung ist, daß es weniger Frauen unter Nobelpreisträgern, Mathematikprofessoren oder DAX-Vorständen gibt.
Immerhin räumt Krah in seiner wissenschaftlich heute so nicht mehr haltbaren Behauptung ein, dass viel mehr Männer als Frauen unterdurchschnittlich intelligent sind. Dass es weniger weibliche Nobelpreisträgerinnen gibt oder DAX–Vorstände hat wohl eher mit einer männlich dominierten Gesellschaft zu tun. Neuere Forschungen belegen, dass Frauen nahezu systematisch ausgeblendet wurden, selbst dort, wo sie diejenigen waren, die maßgebliche Erfindungen machten und Leistungen erbrachten, in Wissenschaft, Kunst und Literatur. Es sei nur auf Rosalind Franklin verwiesen, die einen entscheidenden Beitrag zur Entdeckung der DNA-Struktur leistete, oder Joan Clarke, die direkt mit Alan Turing zusammenarbeitete und ähnlich großen Anteil an der Entschlüsselung des Enigma-Codes hatte. In der Literatur gibt es viele Beispiele, wo Frauen, die zu ihrer Zeit ebenso berühmt waren wie die Männer an ihrer Seite, aus der männlich dominierten Geschichtsschreibung herausgehalten wurden. Dass Krah die DAX–Vorstände als Beleg für seine Behauptung anführt, sehe ich eher als eine selbstironische, kabarettistische Schrulle.
Diese modernen Geschlechterrollen widersprechen dabei der Natur.
Das ist eine sehr reaktionäre Vorstellung, dass Geschlechterrollen der Natur widersprechen könnten. Zum einen spricht Krah selbst von Rollen
und verweist damit auf gesellschaftliche Selbst- oder Fremdzuschreibungen, nicht von Tatsachen. Dann unterschlägt er, dass sein Begriff von „Natur” kein allgemein verbindlicher ist schon gar kein wissenschaftlich gestützter. Auch in diesem Fall handelt es sich um politische, reaktionäre Rhetorik. Die Forschung zu rechten Geschlechterpolitiken zeigt, dass der Verweis auf „Natur" und „Biologie" als zentrale argumentative Strategie der Rechten gewertet werden muss, mit dem Ziel, traditionelle Hierarchien zu legitimieren.
Der herrschende Linksliberalismus haßt deshalb das Volk. […] Die Angriffe des Inlandsgeheimdienstes Verfassungsschutzes richten sich nicht ohne Grund gegen die Verteidigung der politischen Bedeutung des Volkes jenseits der Gemeinschaft der Staatsbürger. Weil diese Unterscheidung jeder kollektiven Identität innewohne, sei jede kollektive Identität mit der Idee der universalen Menschenwürde unvereinbar und damit in der Sphäre von Politik und Staatsrecht unerträglich, so die Argumentation. […]
Die Zugehörigkeit zum Volk ist daher Selbstbehauptung im und durch das Kollektiv, und zwar das größte Kollektiv, in dem diese umfassende Selbstbehauptung je geglückt ist. Volk ist Schicksal.
Maximilian Krah fiebert: Das ist, wie vieles in seinem „Manifest”, verquer. Die Simplifizierungen scheinen rhetorische Kalkül zu sein. Wie kommt er zur Feststellung, dass der Linksliberalismus das Volk hasse? Was soll eine kollektive Identität sein?
Er bastelt sich Geschichte. Das Deutsche Volk gibt es, so wie es Krah wohl meint, erst seit 1871 mit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs. 3 Zuvor gab es das Volk der Deutschen neben dem Volk der Bayern, der Hessen, der Sachsen und so fort. Ein Bayer teilte zum Beispiel mit Sachsen seither immer schon nur die nationalstaatliche Zugehörigkeit, nicht die Vorstellung, ein gemeinsames Volk zu sein.
Die Begriffsvorstellung des Volkes bei Krah scheint mir durch und durch vom nationalsozialistischen Volksbegriff und einer Blut und Boden Ideologie geprägt zu sein. Solches Denken hat zwangsläufig Probleme mit Aufklärung, mit der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948).
Es gibt eben keinen Demos ohne Ethnos.
Das ist eine politische Kampfparole aus einem rechtsextremen und völkischen Diskurs, aber keine sachlich begründete Feststellung. Zum einen bringt Krah hier Ebenen durcheinander. Der soziologisch gefasste Begriff Demos konstituiert sich über politische Zugehörigkeit (Staatsbürgerschaft, Verfassung, gemeinsame Rechte und Pflichten), nicht über Abstammung. Das Grundgesetz definiert in Art. 116 das Staatsvolk rein staatsbürgerlich – alle Menschen mit deutschem Pass gehören dazu, unabhängig von Herkunft, Aussehen oder Kultur. Ethnos stellt einen kulturell- abstammungsmäßigen Begriff dar. Beides schließt sich nicht aus, überlappt sich in der Regel. Was ist für Krah beispielsweise deutsch? Das Schwäbische, das Bairische, das Sächsische, die im Zuge von Wanderungsbewegungen vermischten Gruppen und Sippen …? Haben Bayern nicht mehr Zugehörigkeit zu Österreich und Südtirol als zu Sachsen? Wie stellen sich Franken zu den Niederbayern? Krah folgt einem ideologischen Konstrukt aus einem nationalistischen Vorstellungshorizont. — ‚Der deutsche Ursprung liegt im Fremden’ : Warum die Germanen keine Deutschen waren – und wie wissbegierige Barbaren in ihr nationales Dasein schlitterten
meint Johannes Fried von der Universität Frankfurt. 4
In immer mehr urbanen Gebieten besteht keine kulturell deutsche öffentliche Ordnung mehr.
Es gibt keine und gab auch keine kulturell deutsche öffentliche Ordnung
, insofern kann es davon auch keine Abweichung geben, weder in urbanen noch in ländlichen Gebieten. Die Formulierung ist weder im juristischen, soziologischen, kulturwissenschaftlichen oder politologischen Kontext bekannt, sondern nur aus rechter, diskriminierender Rhetorik.
Nicht polizeiliche Maßnahmen führen zur Remigration, sondern nur ein sich seiner kulturellen Identität bewußtes Volk aus Alteingesessenen und sich neu Angeschlossenen, das selbstbewußt seine Ordnung im eigenen Territorium durchsetzt.
Öffentliche Ordnung wird normalerweise durch die Staatsgewalt und ihre Organe hergestellt und bewahrt. Hier aber will Krah die Ordnung nicht durch polizeiliche Maßnahmen
, sondern durch Eigenermächtigung eines sich seiner kulturellen Identität bewußten Volkes aus Alteingesessenen
. Meint er damit, dass sich einige, die sich als kulturell identitär erleben zusammenrotten, wie eine selbsternannte Bürgerwehr, und Fremden auf die deutliche Art zeigen, was „Remigration” ist, quasi in einer Art Haberfeldtreiben? 5
Sowohl der Österreichische Staatsvertrag 1955 wie die vom Westen zurückgewiesenen Stalin-Noten zur deutschen Wiedervereinigung 1952 belegen, daß selbst er [Josef Stalin] bereit war, sein Machtgebiet zurückzunehmen.
Josef Stalin, der 1953 verstarb, wird sich 1955 wohl schwer dabei getan haben, sein Machtgebiet quasi posthum zurückzunehmen.
Kant stammte aus Königsberg und war damit Preuße, Deutscher und Europäer.
Immanuel Kant (1724–1804) wurde in Königsberg geboren und ist dort auch gestorben, als preußischer Staatsbürger. Königsberg gehörte zum Königreich Preußen (Ostpreußen). Preußen ist aber nicht dasselbe wie Deutschland, was unter Nationalisten gerne übersehen wird. Dass er als deutsch-sprechender Preuße später als Deutscher vereinnahmt wird, ist historisch falsch. Ein Europa, wie das Krah insinuiert, gab es zur Zeit Kants ebenfalls nur als geografische Bezeichnung. Von der Aussage bleibt daher nur: Kant stammte aus Königsberg und war damit Preuße.
Unschärfen, falsche Zuschreibungen und Behauptungen haben Methode.
Die Einzelnen leben im Staat nicht allein, sie sind verknüpft. Die Gesellschaft ist die Gesamtheit der Verhältnisse der Einzelnen untereinander. Sie geht damit über den Staat und seine Institutionen hinaus.
Lassen wir beiseite, dass Krah nicht klärt, welchen Begriff von Staat er meint, stellt sich jedenfalls die Frage, was er unter „verknüpft” versteht. Das ist viel zu diffus, um etwas über die Qualität, wie Einzelne im Staat leben, aussagen zu können. Meint er damit: ‚… stehen in einem Verhältnis zueinander’?. Das aber sieht Krah als konstitutiv für die Gesellschaft, also die die Gesamtheit der Verhältnisse der Einzelnen untereinander.
Also unterscheidet Krah Staat und Gesellschaft, in dem er bei ersterem die Menschen untereinander verknüpft sind und sie im zweiteren im Verhältnis zueinander stehen. Woraus sich hier ableiten lassen soll, dass die Gesellschaft über den Staat hinausgeht, erschließt sich nicht.
Das zentrale Thema der politischen Rechten, die Identität, wird also erst durch die Fragmentierung der Gesellschaft aufgeworfen, weil das, was geklärt werden soll - wer bin ich? -, nicht mehr klar ist.
Krah formuliert den Irrtum der rechten Identitätspolitik. Ein Partei ist keine Psychiatrie. Es ist verständlich, dass Menschen auf eine komplexer werdende Umwelt, allein schon wegen der Beschleunigung von Entwicklungszyklen, Wettbewerb und Konkurrenz et cetera unterschiedlich reagieren, nach Veranlagung, nach Bildung und Ausbildung, Elternhaus und so weiter. Es ist herausfordernder zu einer Persönlichkeit mit Selbstwert und einem Gefühl von Selbstwirksamkeit heranzureifen. Menschen erleben, dass sie sich unterscheiden. Die Frage: Wer bin ich, ist aber keine, die die Politik angeht. Denn die Antwort, Du bist ein autochtoner Deutscher hilft da nur weiter, wenn sich jemand mit billigen Zuschreibungen zufrieden gibt.
Deutlich wird das an Michel Foucault, dem wohl wirkmächtigsten Vertreter dieser Schule. Der war ein notorischer Päderast.
Foucault war homosexuell. Herr Krah suggeriert hier, als sei ein Homosexueller immer auch ein Päderast, wobei er auch seine Schwierigkeiten hat, das von Pädophilie zu unterscheiden. Um es klar zu sagen: Das ist eine Falschbehauptung und üble Nachrede. Foucault wurde nie der Päderastie angeklagt und es gibt, Jahrzehnte nach seinem Tod, nur nicht bewiesene Behauptungen auf eine Pädophilie. Wenn Krah noch ein „notorisch” davor setzt, dann ist das infam und ignorant. Es verstärkt den Eindruck, dass Krah homophob ist, etwas was in Kreisen Rechter verbreitet ist.
Zusammenfassende Bemerkung:
Dieses Manifest ist ein Pamphlet
Vgl.: Glaube an Gott nimmt überraschend deutlich zu. Junge Erwachsene finden zu Jesus (2026). Online im Internet: URL: https://bistum-regensburg.de/news/glaube-an-gott-nimmt-ueberraschend-deutlich-zu (Zugriff am: 03.10.2026) ↩
Vgl: Cīrulis, Aivars (2025): „Sex Categories.“ In: Archives of Sexual Behavior, 54 (2025), 10, S. 3805–3807. Online im Internet: DOI: 10.1007/s10508-025-03387-w ↩
König, Regierung und bayerischer Landtag hatten sich bis zuletzt gewehrt, Teil des Deutschen Reiches zu werden. König Ludwig II. weigerte sich zunächst den preußischen König Wilhelm I. zum deutschen Kaiser auszurufen. Er blieb schließlich der eigentlichen Kaiserproklamation in Versailles im Januar 1871 fern In Bayern erlebte man die Reichsgründung von 1871 als ein politisches Trauma. ↩
Fried, Johannes; Frye, Bernd (2016): „‚Der deutsche Ursprung liegt im Fremden‘ : warum die Germanen keine Deutschen waren – und wie wissbegierige Barbaren in ihr nationales Dasein schlitterten.“ In: Forschung Frankfurt : Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität, 33 (2016), 2, S. 38–43. ↩
Vgl. Wecker, Konstantin (1979): Haberfeldtreiben. Online im Internet: URL=https://www.youtube.com/watch?v=4tBcGZyEpS8 (Zugriff am: 08.10.2026) ↩