Daten und Fakten zur Kohlbauerkapelle und zu den Linden

Geschichte Kapelle

 

   
Liegenschaft
Wegscheid (ehem. Markt Wegscheid), 418 /2
Eigentümerin
Pfarrkirchenstiftung Wegscheid
Liegenschaftsverwaltung
Bistum Passau, Finanzkammer, Stiftungs- und Grundstücksverwaltung
Fläche
ca. 200 m²
Lage
Die Kapelle liegt auf dem Dreiecksplatz, der von zwei Ästen der Adalbert-Stifter-Straße und der Mühlgasse gebildet wird.
 Linden Linde (1) Linde (2) Linde (3) Linde (4)
Art
Winterlinde (Tilia cordata)
Alter ca. 130 Jahre (berechnet vom Umfang möglicherweise sogar 150)*
Höhe ca. 20 m ca. 20 m ca. 20 m ca. 20 m
Umfang (@ 1,30 m)
2,24 m
2 m 2,30 m 2,50 m
Geodaten
48.5983934   13.7896401 48.5983273   13.7896748 48.59822841   13.7894883 48.5982212   13.7895618
Baumpflege
Letzte fachgerechte Baumpflege am 27.3.2017
 Kapelle  
Nachgewiesen seit
1839
Typ
Flur- bzw. Feldkapelle
Widmung
Marienkapelle
Maße
Kernmaße (LxBxH, ohne Dach, Schindeln u. Sockel): 174 x 215 x 225 cm
Beschreibung
Die Kapelle ist als offene Ädikula (Nischenkapelle) angelegt. Über einem rechteckigen Grundriss sind die Mauern aus mit Kalkmörtel verputzten Bruchsteinen errichtet, mit einem Walmdach als Abschluss. Die Außenwände sind mit Holzschindeln versehen, das Dach ist mit Eternit bzw. Schiefer eingedeckt. Der seitliche Dachüberstand wird durch zwei hölzerne Stützpfosten getragen. Der eigentliche Andachtsbereich befindet sich in einer halbrunden Nische mit Konche an der Ostseite. In ihr ist eine neuere Marienstatue aufgestellt. Ein Eisengitter aus dem späten 20. Jahrhundert schützt die Nische. Der durch den Dachüberstand geschützte Vorbereich bietet Raum für Andacht und Gebet.
Letzte Restaurierungen
Mitte 1980er Jahre (Alfred Zangenfeind, Kirchenpfleger; August Barwitzki , Held & Francke; Sponsor: Held & Francke)
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Renovierung im Sommer 2026 — In weitgehender Eigenregie hat die Kolpingfamilie Wegscheid die Schindeln und das Schiefer gedeckte Dach samt Dachstuhl entfernt, das Mauerwerk mit Zementputz abgezogen, neue Schindeln angebracht und ein neues Dach aufgesetzt. (Siehe folgenden Beitrag)
Im Unterschied zur vorangegangenen Restaurierung, die den historischen Bestand respektiert hatte, ist diese Sanierung im Sinne einer Renovierung aus denkmalpflegerischer Sicht nicht gelungen.

 

Erstellt am: 24.02.2020 | Überarbeitet am: 18.08.2026 | Aktualisiert am: 18.08.2026

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